Darf man im KZ tanzen?

von Sonja

30. Januar 2026

Bitte klicken Sie auf den Link, um ein Video von der Veranstaltung zu sehen:

https://drive.google.com/file/d/1DqUQH7LRWDKJuyR_okNPazYxXPE1YjZ3/view?usp=sharing

In der Woche vom 26.-30.1.2026 haben Bahia Behiry und Maria Schelle vom Edith-Stein-Gymnasium zusammen mit anderen Schülerinnen des katholischen Schulwerks an der Veranstaltung "Erinnerung bewegt" im Max Mannheimer Studienzentrum in Dachau teilgenommen. Unter der Anleitung des Tänzers und Choreographen Alan Brooks wurde nach drei Tagen inhaltlichem Input (u.a. mit Besuchen in der KZ-Gedenkstätte) versucht, das Erlebte und die daraus entstandenen Gefühle körperlich einzufangen. Von 9 Uhr morgens bis 17 Uhr abends setzten sie sich kreativ mit Themen wie "Die Arbeit der Häftlinge", "Welche Rolle spielte die Kunst im Leben der Häftlinge?", "Was heißt Macht?", "Wann gibt man auf?" oder "Wie entsteht Widerstand?" auseinander. Das Ergebnis war eine beeindruckende, von den Schülerinnen selbst erstellte Choreographie, in der emotional Schwieriges nicht nur kognitiv verarbeitet, sondern auch in Bewegung umgesetzt wurde.

"Erinnern ist mehr als Geschichtsarbeit, es berührt das Innere und bewegt ... Bewegung prägt unser Verhalten und kann zu Veränderung führen ... auch in der Gesellschaft." (Dr. Nothaft, Direktor des katholischen Schulwerks Bayern)